Wie wir arbeiten

Der Verein Susila Dharma - Soziale Dienste arbeitet überwiegend ehrenamtlich und auf der Grundlage langfristiger Partnerschaften mit den Projekten. SD fördert Zusammenarbeit über religiöse, kulturelle, soziale und ethnische Schranken hinweg. 

 

Die Qualität unserer Projektarbeit beruht auf dem Engagement unserer Projektpartner vor Ort und dem persönlichen Einsatz der Projektbetreuer auf unserer Seite. Entwicklungszusammenarbeit wird dabei als anspruchsvoller Lernprozess aller beteiligten Partner verstanden. Erfahrungen aus diesem Prozess kommunizieren wir über unsere Öffentlichkeitsarbeit. 

Wie entsteht eine Projektbetreuung bei SD?

Es gibt zwei Voraussetzungen für die Förderung eines Projektes:

  • Engagierte Menschen vor Ort, die aus eigener Initiative heraus nachhaltig ein soziales Projekt in Angriff nehmen.
  • Eine Person hier in Deutschland, die sich um das Projekt kümmern möchte.

Diese Person ist dann Projektbetreuer:in und damit Mitglied des SD-Teams. Die Aufgaben eines Projektbetreuers / einer Projektbetreuerin sind

  • der Aufbau eines Spenderkreises und ansprechende Informationsarbeit
  • regelmäßige Kommunikation mit dem Projekt, z.B. durch Emails
  • gelegentliche Besuche im Projekt, in Absprache mit dem Team
  • Erleben und möglichst Begreifen der anderen Kultur und Lebensrealität
  • Erarbeiten von Plänen und Anträgen, Monitoring und Berichte.

Bei aller Unterschiedlichkeit der Projekte und der Länder, in denen SD tätig ist – die Herausforderungen ähneln sich und kehren wieder:

  • Schwankungen in der Kommunikation mit den Projektverantwortlichen
  • Unsicherheit über den weiteren Projektverlauf
  • Fluktuation beim Personal.

In den regelmäßigen Teamsitzungen haben die Projektbetreuer:innen Gelegenheit zum Austausch von Erfahrungen und Tipps. Im Kreis des Teams wird auch diskutiert,  welche neuen Projekte SD unterstützen will, welche Konzepte und Modelle Priorität haben sollen.

 

Die intensive Auseinandersetzung mit den Menschen im Projekt, mit ihrer Art zu arbeiten und zu denken, ist grundlegend wichtig. Ihre Realität und ihre Schwierigkeiten zu begreifen und damit in der richtigen Weise umzugehen, ist wesentlicher Bestandteil unserer Projektarbeit. 

Woher kommen die finanziellen Mittel?

Die finanzielle Grundlage des Vereins sind Spenden. Zweckgebundene Spenden kommen dem jeweiligen Projekt zugute; dazu gehören auch Projektreisen und der erforderliche Aufwand für Öffentlichkeitsarbeit, Finanzverwaltung etc. Diese projektspezifischen sog. Verwaltungskosten sind mit 4 % der jeweiligen zweckgebundenen Spende gedeckelt. Einige Projekte werden zusätzlich durch Fördermittel vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), von Stiftungen und von SD-Organisationen anderer Länder unterstützt. Freie Spenden ermöglichen die übrige Arbeit des Vereins (z.B. Team-Treffen, Vernetzung national und international, Publikationen) und schaffen den Freiraum, Projekte flexibel zu unterstützen.

 

Spenden an SD sind steuerlich absetzbar.

Wie überprüfen wir die Wirkung unserer Arbeit?

Wir prüfen, ob wir mit unserer Arbeit das bewirken, was wir uns vorstellen. Angeregt wurden wir dazu von unserem Bundesverband VENRO, der eine Initiative für mehr Transparenz in der Arbeit von Entwicklungsorganisationen gestartet hatte.

Wirkungsbeobachtung heißt: Wir formulieren, was wir erreichen wollen und wie. Und dann überlegen wir uns, woran man erkennen kann, dass wir das auch erreichen. Schließlich überprüfen wir, ob wir es erreichen. Bei SD sind es vier Arbeits- (= Qualitäts-) Bereiche, die es zu beobachten gilt. Für jeden Bereich haben wir mehrere Leitsätze formuliert, in denen unsere Qualität, also die gewünschte Wirkung, zum Ausdruck kommt.

Das gesamte Paket von Leitsätzen, Kriterien und Indikatoren für die vier Bereiche ist vom SD-Team im November 2012 verabschiedet worden.  

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I Qualitätsbereich - Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
I Qualitätsbereich - Bildungs- und Öff
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III Qualitätsbereich - Zusammenarbeit mit den Projekten
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II Qualitätsbereich - Verwaltung und interne Kommunikation
II Qualitätsbereich - Verwaltung und in
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IV Qualitätsbereich - Teamkommunikation und -zusammenarbeit
IV Qualitätsbereich - Teamkommunikation
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Organigramm

Organigramm
Der Aufbau und Kontrollmechanismen von Susila Dharma

Im Organigramm spiegelt sich die demokratische innere Arbeitsstruktur von Susila Dharma wieder. Kurz benannt: ehrenamtliche Teamarbeit statt Expertenanweisung.

 

Selbstverständlich steht die Mitgliederversammlung des Vereins über allen anderen Organen und insofern besteht in grundlegenden und in Satzungsfragen ein hierarchischer Rahmen, dem sich alles andere unterordnet. Auch gibt es einen Beirat, der unabhängig beobachtet, und an dessen Vermittlung jederzeit appelliert werden kann. Er ist aber generell so wenig weisungsbefugt wie der gesetzliche Vorstand. Beide wirken vor allem über das regelmäßig tagende "Team", ein Forum für jene Ehrenamtlichen, die kontinuierlich und aktiv in Susila Dharma mitarbeiten.

 

Das Team ist entsprechend vielgestaltig. Zu ihm gehören erfahrene Experten:innen der verschiedensten Art, aber auch neue MitstreiterInnen. Das Team gewinnt seine Kompetenz aus dem beständigen intensiven Diskurs vielfältiger Themen und es kann in allen operationalen Vereinsfragen Entscheidungen treffen. Dies gilt zwingend für die Mittelvergabe an Projektpartner und für Verträge mit Geldgebern (z.B. BMZ). Das Team entlastet sich von der Tagesarbeit durch Delegation von Aufgaben an spezialisierte Arbeitsgruppen und an die Projektbetreuer:innen.

 

Der Vereinsvorstand wirkt im Team als wenig spezialisierter Generalist, der die Arbeit der Teilzeitkraft im Büro und der anderen Teammitglieder koordiniert, die Finanzen im Blick hat und in allen Bereichen Impulse gibt, die den Verein als Ganzes betreffen. 

Susila Dharma - Soziale Dienste e.V. ist Mitglied in:

Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO)
Susila Dharma International Association (SDIA, Internationaler Dachverband mit Beraterstatus im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen)