CSCOM - Medizinische Versorgung für alle

Aufbau eines Gesundheitszentrums in Kwilu Ngongo

Wo? In der Stadt Kwilu Ngongo der Demokratischen Republik Kongo.

Wer? Susila Dharma Kongo, mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Projektmanager: Salomon Beaudoin Dianteza Dimpiokia

Was? Die DR Kongo wird mit enormen gesundheitlichen Herausforderungen konfrontiert. Gleichzeitig herrscht ein großer Mangel an Gesundheitseinrichtungen. Zur Bewältigung dieser Probleme sollten Staat und Gemeinden eng zusammenarbeiten.
Besuch bei SD Kongo zum Projektstart Januar 2016
Besuch bei SD Kongo zum Projektstart Januar 2016

Susila Dharma Kongo kann umfassende Erfahrungen in der Entwicklung und Anpassung eines partizipativen Gesundheitsmodells vorweisen, das auf den Prinzipien der Bamako-Initiative beruht. Deshalb wurden sie von der Gesundheitsbehörde in Kwilu-Ngongo um Hilfe gebeten, um den Zugang zu hochwertigen Gesundheitsdienstleistungen für die Bevölkerung nachhaltig und partizipativ zu verbessern.

Etwa 43.000 Einwohner von Kwilu Ngongo sind zurzeit nicht ausreichend medizinisch versorgt. Es gibt nur traditionelle Heiler, die unter unhygienischen Bedingungen ohne angemessene Ausbildung arbeiten und deren Preise jenseits der Möglichkeiten der lokalen Bevölkerung liegen. Auch das in etwa fünf Kilometer Entfernung liegende staatliche Gesundheitszentrum kann die Einwohner, falls sie überhaupt den Weg zurücklegen können, nur unzureichend versorgen.

Susila Dharma - Soziale Dienste e.V. stellte daher zusammen mit Susila Dharma Kongo einen Förderantrag beim BMZ, der Anfang 2016 bewilligt wurde.

Das Projekt hat zwei Bestandteile:

Ein bereits von SD Congo errichtetes Gesundheitszentrum in Lemba Imbu
Ein bereits von SD Congo errichtetes Gesundheitszentrum in Lemba Imbu
  1. Aufbau eines Gesundheitszentrums (CSCOM: Centre de Santé Communautaire) mit gut ausgebildetem Personal, das gemeinschaftlich von der Gemeinde, den lokalen Gesundheitsbehörden und SD Kongo auf Basis entsprechender Vereinbarungen verwaltet wird.
  2. Einrichtung einer lokalen und unabhängigen Krankenversicherung, die sicherstellt, dass die Gesundheitsbedürfnisse der Bevölkerung durch regelmäßige Beitragszahlungen gedeckt werden. Die Krankenversicherung (HMA: health mutual association) ist Grundlage für Lobbyarbeit und Verhandlungen mit Gesundheitsdienstleistern.

 

Diese Kombination der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Gesundheitsdiensten unter Aufsicht und mit Unterstützung der örtlichen Gesundheitsbehörden zusammen mit der Finanzierung durch eine Krankenversicherung hat sich schon an drei anderen Standorten in der DR Kongo bewährt.

Finanzierung:

Das Projekt ist angelegt über eine Laufzeit von drei Jahren bis Ende 2018.

Die Gesamtkosten betragen 543.973 Euro, wovon das BMZ 75% übernimmt. 135.993 Euro müssen von SD aufgebracht werden. Bei diesem Projekt werden wir tatkräftig von unserer Dachorganisation SDIA und unseren weltweiten Partnern im SD-Netzwerk sowie vielen Spenderinnen und Spendern in Deutschland unterstützt.

Video vom ersten Besuch des (mittlerweile gekauften) Grundstücks für den Bau des Gesundheitszentrums


Projektbetreuung

Dr. Viktor Böhm
Dr. Viktor Böhm
Lawrence Fryer
Lawrence Fryer
Dr. Hilma Simon
Dr. Hilma Simon

Spendenkonto:

Susila Dharma - Soziale Dienste e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
Stichwort "CSCOM Kongo"
Konto 7464000 BLZ 251 205 10
IBAN: DE65251205100007464000
BIC: BFSWDE33HAN

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